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Donnerstag, 10. November 2022

Battle for the minds - Infostealer

Diebesgut - Wertvolle Informationen und Daten

Auf unseren Computern werden viele Informationen gespeichert: Passwörter, Kreditkartendaten, Browserverlauf so wie andere sensible Daten.

Stellen Sie sich nun vor, dass jemand (oder etwas) all diese Daten durchforstet und das Wichtigste stiehlt. Sie sind die sogenannten Postdiebe. Es handelt sich um Malware, die entwickelt wurde, um Ihre privaten Daten zu stehlen, um sie auf dem Schwarzmarkt weiterzuverkaufen oder neue Cyberangriffe durchzuführen.

Folgend werden die wichtigsten Informationen über E-Mail-Diebe für Sie zusammengefasst: Wer diese Langfinger genau sind. Wie sie sich verbreiten. Wie Sie sie stoppen können.

PC Doc Schmid Infostealer Bericht Beitragsbild

Was sind Informationsdiebe?

Wie der Name schon sagt, handelt es sich bei Infostealern um eine Art Malware, die entwickelt wurde, um vertrauliche Daten von kompromittierten Systeme
n zu sammeln. Diese Artikel werden an den Vertrieb des Angreifers gesendet und oft auf dem Schwarzmarkt verkauft, um Betrug zu begehen oder unbefugten Zugriff auf verschiedene Arten von Geldern und Konten zu erhalten.

Was wollen die von mir?

Hacker können eine Vielzahl von Daten von infizierten Geräten stehlen, wie zum Beispiel: 

  1. Zugangsdaten für Online-Banking, E-Mail-Konten, soziale Netzwerke und FTP-Dienste 
  2. Kreditkartendetails 
  3. Internet-Informationen 
  4. Hardware-Informationen 
  5. Informationen zum Betriebssystem 
  6. Wallet für Kryptowährungen 
  7. Bildschirmfoto 
  8. Bestimmte Dateitypen (jedes Bild, Dokument, Dokument usw.) 

Informationsdiebe werden als Malware-as-a-Service (MaaS) bereitgestellt. Bei dieser Art von Geschäft vermieten Entwickler ihre Malware für Geld an andere. Dies ermöglicht es fast jedem, unabhängig von technischen Fähigkeiten, Malware zu installieren. Hacker unterscheiden sich in der Art und Weise, wie sie arbeiten und Daten extrahieren. Einige sind nur für die Datenerfassung konzipiert, während andere einen Fernzugriff ermöglichen, der es Angreifern ermöglicht, andere Malware auf das infizierte System hochzuladen und zu infizieren. Warum nutzen Angreifer Informationsdiebe?

Infostealer-Angriffe sind oft durch Geld motiviert. Detaillierte Daten werden analysiert und alle wertvollen Informationen gesammelt und in einer Datenbank verarbeitet, die über das Dark Web oder einen privaten Telegram-Kanal verkauft wird. Verbraucher können sie verwenden, um sich an einer Vielzahl betrügerischer Aktivitäten zu beteiligen, z. B. um einen Kredit oder eine Kreditkarte zu beantragen, online einzukaufen oder betrügerische Versicherungsansprüche geltend zu machen. Sie können auch versuchen, mit vollständigen Anmeldeinformationen auf Unternehmenskonten und Remotedienste zuzugreifen. Nach dem Erfolg können je nach den Fähigkeiten des gehackten Kontos andere böswillige Aktivitäten durchgeführt werden. Es wird auch bei Ransomware-Angriffen verwendet. Ransomware-Betreiber sind auch zu denen geworden, die viel Zeit in der Zielumgebung verbringen, bevor sie das Ransomware-Lösegeld tatsächlich ausliefern. Sie verwenden es, um sich mit verschiedenen Techniken in das System einzufügen, beispielsweise durch Identitätsdiebstahl. Durch den Erwerb von Anmeldeinformationen können sich Angreifer weiter in das System ausbreiten und zusätzlichen Zugriff erhalten, um Gerätedaten wie IP-Adresse, Land, ISP, Betriebssystem, Browserinformationen usw. zu sammeln. Auf diese Weise kann der Angriff auf die richtige Umgebung zugeschnitten werden, um den größten Schaden zu verursachen.

Ursache und Wirkung

Wie funktioniert eine Infostealer-Infektion? Informationsdiebe können sich mit verschiedenen Taktiken ausbreiten. Zu den wichtigsten gehören: 

 

Spam: Angreifer versenden oft betrügerische Nachrichten per E-Mail, oft unter dem Deckmantel einer vertrauenswürdigen Organisation. Malware kann direkt in die E-Mail eingebettet werden oder Empfänger dazu verleiten, auf einen schädlichen Link zu klicken, der einen Infostealer herunterlädt. Spam wird normalerweise als Massen-E-Mail verschickt, kann aber in manchen Fällen an Gruppen oder Einzelpersonen gerichtet sein. Gehacktes System: Wie bereits erwähnt, werden Informationen auch an entfernte Standorte gesendet, wenn Angreifer Zugriff auf das System erhalten. Lesen Sie diesen Blogbeitrag, um mehr darüber zu erfahren, wie Angreifer Sicherheitslösungen umgehen. 


Gehacktes System: Wie bereits erwähnt, werden Nachrichten auch an entfernte Standorte gesendet, wenn Angreifer Zugriff auf das System erhalten. Lesen Sie diesen Blogbeitrag, um mehr darüber zu erfahren, wie Angreifer Sicherheitslösungen umgehen. Schädliche Werbung: Schädliche Werbung wird oft mit Hilfe von Exploits von kompromittierten Websites geliefert. Durch Klicken auf diese Anzeigen wird bösartiger Code ausgeführt, um Infostealer zu installieren oder den Benutzer auf bösartige Websites umzuleiten, auf denen Malware heruntergeladen wird. In einigen Fällen sehen Sie sich einfach eine Anzeige an, um mit dem Herunterladen von Infostealer zu beginnen.

Raubkopien: Es ist auch nicht ungewöhnlich, dass Hackergruppen Raubkopien verwenden, um ihre Malware zu bündeln. Nahezu alle Arten von Malware werden mit Hilfe von Raubkopien und Informationsdieben verbreitet.

Wie können Sie Ihr System vor Informationsdieben schützen? Mit diesen Schritten können Sie Ihre Wahrscheinlichkeit verringern, diesen Fehler zu bekommen.

 

Denken Sie nach, bevor Sie klicken: Viele Informationsdiebe profitieren vom Benutzerverhalten, z. B. dem Klicken auf schädliche Anhänge oder dem Herunterladen von Dateien von schädlichen Websites. Daher ist das wirksamste Mittel hier, vorsichtig zu sein, was Sie wählen. Öffnen Sie keine unerwünschten E-Mail-Anhänge, seien Sie vorsichtig bei anonymen E-Mails und überprüfen Sie zuerst die URL, um sicherzustellen, dass die Zieladresse mit der im angehängten Text übereinstimmt. Updates installieren: Einige Informationsdiebe werden über bekannte Sicherheitslücken verbreitet. Die Wirksamkeit dieses Angriffsvektors kann verringert werden, indem Sie Ihren Browser, Ihr Betriebssystem und andere Anwendungen aktualisieren, wann immer ein Update verfügbar ist. Schutz Ihres Browsers: Sie können auch das Risiko verringern, ein Infostealer oder andere Arten von Malware zu werden, indem Sie Ihren Browser schützen. Beispielsweise ist die Emisoft Browser Security eine leichtgewichtige Browsererweiterung. Diese blockt den Zugriff auf Websites, welche Malware verbreiten und Phishing-Versuche im grossen und ganzen verhindert. Multi-Faktor-Authentifizierung verwenden: MFA (Multi-Faktor-Authentifizierung, auch bekannt als Zwei-Faktor-Authentifizierung oder 2FA) bietet zusätzlichen Schutz, obwohl ich es nicht gerne habe, mit dem Sie unbefugten Zugriff auf Konten, Geräte, Systeme und Datenspeicher verhindern können. Selbst wenn es den Angreifern gelingt, Ihre Anmeldeinformationen zu stehlen, werden sie wahrscheinlich nicht in der Lage sein, den zweistufigen Verifizierungsprozess abzuschließen, der für den Zugriff auf ein kompromittiertes Konto erforderlich ist. Es sei denn sie haben Zugang zu diesen anderen Geräten. 

Verwenden Sie keine Raubkopien: Es ist nicht ungewöhnlich, dass Software mit verschiedenen Arten von Malware geladen wird. Verwenden Sie also immer die richtigen Werkzeuge. Heutzutage gibt es viele kostenlose Alternativen wie Freeware oder Open-Source-Lösungen, sodass Sie das Risiko einer Infektion durch Schadsoftware gar nicht erst eingehen müssen. Es gibt viele verschiedene Infostealer-Familien. Nachfolgend werden die Berüchtigsten vorgestellt.

Die rote Linie - RedLine

RedLine ist einer der am weitesten verbreiteten Informationsdiebe der Welt. Die erstmals im Jahr 2020 entwickelte Malware zielt auf das Windows-Betriebssystem ab. Es wird oft privat über russische Malware-Organisationen verkauft, wo es als eigenständige Version oder über ein Abonnement erworben werden kann.

 

RedLine versucht, verschiedene Arten von Daten vom Gerät des Opfers zu sammeln, z. B. Internetbrowser, FTP-Clients, Instant-Messaging-Dienste, Kryptowährungs-Wallets, VPN-Dienste oder Spieleclients. Sobald das Tool eine Verbindung zum externen Steuerungsserver herstellt, kann es verwendet werden, um andere Aufgaben wie das Herunterladen von Dateien, das Ausführen von Dateien oder CMD.exe-Abfragen und mehr auszuführen.


Racoon Stealer - Der Waschbärendieb 

Racoon Stealer tauchte erstmals 2019 auf dieser Seite auf und hat Krypto-Wallet-Daten, Browser-Cookies, Passwörter, Bulk-Informationen und Kreditkartendaten durchsickern lassen. Es funktioniert wie MaaS und wird über Phishing-Kampagnen und Exploits verbreitet. Racoon Stealer stellte den Betrieb im März 2022 ein, möglicherweise aufgrund des Todes eines der Entwickler, der im Krieg zwischen Russland und der Ukraine starb. Anfang Juli 2022 wurde jedoch eine neue Version der Malware veröffentlicht. Im Gegensatz zu früheren Versionen, die in C++ geschrieben wurden, ist diese in C programmiert.

 

Interessanterweise sendet Raccoon Stealer Daten zu jedem neu gefundenen Gegenstand. Dies ist im Vergleich zu gängigen Datenexportpraktiken ungewöhnlich, da diese Tools zunächst große Datenmengen sammeln und sie dann in Paketen versenden, um das Risiko zu verringern, dies herauszufinden. Außerdem verwendet Raccoon Stealer 2.0 keine Maskierungstechniken, um eine Erkennung zu verbergen oder zu vermeiden. Daher scheinen sich die Entwickler mehr um Geschwindigkeit als um Raffinesse zu kümmern.

 

Vidar

Vidar Infostealer, der gebräuchlichste, kann sensible Daten wie Bank- und Anmeldedaten, IP-Adressen, Browserverlauf und Krypto-Wallets stehlen. Als Ableger der Arkei Malware Familie wurde Vidar erstmals im Jahr 2018 gesehen. Seitdem ist es einer der beliebtesten Informationsdiebe, da es einfach zu bedienen ist, sich ständig ändert und über einen hart arbeitenden Support-Kanal verfügt. Angreifer können Vidar auch so konfigurieren, dass es selektiv Daten stiehlt.

 

Alles in allem zusammen 

Informationsdiebe können viele vertrauliche Informationen stehlen, die Kriminelle verkaufen oder für andere Angriffe verwenden können. Sie werden oft über Spam-E-Mails, schädliche Werbung, kompromittierte Konten und Raubkopien verbreitet. Indem Sie darauf achten, was Sie anklicken, Ihren Browser auf dem neuesten Stand halten und MFA verwenden, können Sie das Infektionsrisiko und die Auswirkungen von Angriffen verringern.


Der übersetzte Beitrag stammt von EmiSoft. Der Text wurde durch den PC Doc umgeschrieben.

Dienstag, 27. Juli 2021

ESET Online Scanner Schritt für Schritt begleitet

Erste Schritte

1.Beginnen wir mit dem Download des ESET Online Scanners. Auf der ESET-Webseite wird der Scanner heruntergeladen, nachdem auf den "Jetzt prüfen"-Knopf gedrückt wurde.

2.Die herunter geladene ausführbare .exe-Datei mittels Doppelklick im Explorer starten oder mittels Linksklick in der Downloadliste des Browsers.

3.Die Anzeigesprache auswählen.

4.Erste Schritte anklicken und den Windows-Dialog für die Benutzerzugriffssteuerung bestätigen.

5.Danach werden die Nutzungsbedingungen angezeigt und angenommen, falls den Nutzungsbedingungen zugestimmt werden kann. Daraufhin wird die Verknüpfung für den ESET Online Scanner auf dem Desktop erstellt.

6.Im Willkommensbildschirm auf Erste Schritte klicken.

7.Falls am Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit teilgenommen werden möchte und das Feedbacksystem aktiviert werden soll, lässt sich das hier bestätigen.

8.Eine Weise wählen, wie gescannt wird.

9.Sollte der Scanner potenziell unerwünschter Anwendungen (PUA) erfassen oder besteht der Wunsch erweiterte Einstellungen anzupassen? Hier lässt sich das einstellen.

10.Auf Scanvorgang starten klicken, um den Suchlauf zu beginnen.

11.Der Scan wird gestartet, nachdem die Erkennungsmodule aus dem Internet aktualisiert wurden. Der Scan-Fortschritt wird zusammen mit dem Pfad und dem Namen der aktuellen Datei in der Fortschrittsleiste angezeigt. Der Scanvorgang kann jederzeit unterbrochen oder abgebrochen werden.

12.Falls durch einen Suchlauf Schadsoftware entdeckt wurde, lassen sich ausführliche Ergebnisse anzeigen oder mittels "Scan-Log speichern", können die Scan-Ergebnisse später zu überprüft werden. Auf Weiter klicken.

13.Falls auf dem Computer kein ESET-Sicherheitsprodukt erkannt wurde und das Benutzerkonto Administratorrechte hat, bietet der ESET Online Scanner an, regelmässige Scans zu aktivieren. Abermals auf Weiter klicken.

14.Im Bildschirm "Vielen Dank für die Nutzung von ESET Online Scanner" lässt sich die Anwendung bewerten und eine Rückmeldung an ESET abgeben. Um sämtliche in den vorherigen Schritten konfigurierten Erkennungsmodule und Einstellungen von ESET Online Scanner zu löschen, wird ausserdem auf "Anwendungsdaten beim Schliessen löschen" geklickt.

15.Auf "Abschicken und schliessen" klicken, falls die Anwendung bewertet oder gar Feedback abgegeben wurde, oder dann mittels Klick auf "Ohne Feedback" wird der Scanner geschlossen.

 👨‍⚕️🕵️

 

 

Regelmässiger Scan

ESET Online Scanner Version 3 (EOS v3) enthält einen weiteren Scan-Typ, mit dem der Computer regelmässig kostenlos gescannt werden kann. Bei diesem Schnell-Suchlauf werden Teile des Systems überprüft, die speziell anfällig für Infektionen sind. Der Scan wird automatisch gestartet und nach Abschluss gibt es eine Mitteilung.

Die zusätzliche Scan-Option wird angezeigt, wenn die folgenden Bedingungen erfüllt sind:

•EOS v3 wurde von einem Benutzer mit Administratorberechtigungen gestartet

•Es wurde kein ESET-Produkt auf dem gescannten Computer gefunden

Um den regelmässigen Scan aktivieren zu können, muss EOS v3 als Administrator ausgeführt werden. Diese Funktion kann auf zwei Arten aktiviert werden:

I.Nach Abschluss eines Erst-Scans auf dem System. Auf dem nächsten Bildschirm wird der Zeitpunkt für den nächsten Scan zusammen mit einem Link angezeigt, mit dem der Zeitplan für den regelmässigen Scan geändert werden kann.

II.Wenn der Erst-Scan ausgeführt wird, die Option "Anwendungsdaten beim Schliessen löschen" ausgeschaltet lassen und den ESET Online Scanner erneut ausführen.

1.Nach dem Aktivieren einen Tag und eine Uhrzeit für den monatlichen Scan auswählen.

2.Auf Erkennung potenziell unerwünschter Anwendungen klicken, um die Einstellung zu aktivieren oder wiederum zu deaktivieren. Alternativ auch um die erweiterten Einstellungen zu öffnen, worauf die folgenden Optionen festgelegt weren können:

•Verdächtige Anwendungen erkennen

•Potenziell unsichere Anwendungen erkennen (potenziell unsichere Anwendungen)

•Archive prüfen

3.Mittels Klick auf  eos_back_arrow wird wieder zu den Einstellungen für regelmässige Scans zurückgekehrt.  

4.Darauf auf Speichern klicken.

 

Quarantäne

Die Quarantäne dient hauptsächlich dazu, infizierte Dateien sicher aufzubewahren.

Wie kann ich die Dateien in der Quarantäne anzeigen?

1.Einen Erst-Scan abschliessen.

2.Falls infizierte Dateien gefunden wurde, die ausführlichen Ergebnisse anzeigen lassen. Daraufhin lassen sich gesäuberte Dateien wiederherstellen.

Um die Quarantäne zu einem späteren Zeitpunkt anzuzeigen, wird die Anwendung erneut ausgeführt. Im Bildschirm Willkommen zurück zu ESET Online Scanner lässt sich mit dem Link "Über ESET Online Scanner" die Dateien in der Quarantäne anzeigen.

Dateien in Quarantäne wiederherstellen

1.Dateien in Quarantäne anzeigen.

2.Die gewünschten Dateien auswählen und auf Dateien wiederherstellen klicken.

3.Abschliessend auf Wiederherstellen klicken, et voilà.

 

 

Hoffe, das hat geholfen und für Gewissheit gesorgt, dass mit dem System soweit alles gut ist.
Bei Gelegenheit werde ich über alternative, kostenlose Scanprogramme Posts veröffentlichen, damit die Auswahl ein wenig breiter wird. Ein Blick auf die Werkzeugkiste lohnt sich übrigens, denn dort sind weitere Programme und Werkzeuge aufgeführt.

Viel Vergnügen beim Safer Surf! 😁

 

Freitag, 10. Januar 2020

Microsoft stellt Support für Windows 7 ein

Am 14. Januar 2020 stellt Microsoft ihren Support für Windows 7 ein. Ok, das mögen jetzt nicht gerade die neusten Neuigkeiten mehr sein, doch ich werde dennoch oft gefragt, was jetzt getan werden kann. Die Gerüchteküche scheint auch bereits zu kochen, da mir gerade gesagt wurde, es hätte auch Auswirkungen auf die Bildschirmhelligkeit. Lass dich nicht verwirren!

Computer Doktor Microsoft Support für Windows 7 endet

Microsoft stellt lediglich keine Updates mehr für Windows 7 Systeme mehr bereit. Was heisst, wenn Angreifer noch immer neue Lücken im Windows 7 Code fänden, könnten sie diese umgehen. An der Stelle empfehle ich meinen Kunden ihren Virenschutz aktuell zu halten und ich empfehle Ihnen ein Adware Programm, da die meisten Virenschutz-Programme mit ihrem Rundumschutz -Versprechen versagen. Empfehlenswert ist das kostenlose Malwarebytes, zu welchem ich in einem früheren Artikel eine Anleitung zur Installation schrieb.
Falls Du dein System weiterhin so führen möchtest, wie Du Dir es gewohnt bist, lohnt sich ein Viren-, Malware- und Adware-Schutz und eine laufende Firewall. Um das ganze abzurunden, kann mit dem Brave Browser als Ablöse für den Internet Explorer dienen.
Sollte der Fall aufkommen, dass gewisse Seiten nicht zu öffnen sind, weil das Sicherheitzertifikat abgelaufen ist, überprüfe die Systemzeit und verwende einen anderen Browser als der Internet Explorer. Das half früher, als der Support für Windows XP aufgegeben wurde.

Für weitere Details gibt es Antworten von offizieller Stelle auf der Microsoft Seite.

Kontaktiere mich bei weiteren Fragen oder wenn Begleitung oder Beratung beim Einkauf neuer Geräte gebraucht wird.

Donnerstag, 28. November 2019

Installationsanleitung: Malwarebytes Anti-Malware

Nachdem ich immer wieder gefragt werde, warum denn Malwarebytes nicht laufe oder warum denn ein Abo gelöst werden müsse, habe ich mich entschlossen diesen Ratgeber zu schreiben.

Also, erster Punkt:

Lade Malwarebytes von der Webseite www.malwarebytes.org herunter.

Führe die Datei mbsetup.exe aus.

Installationsanleitung Malwarebytes 1


An diesem Punkt kann gewählt werden, ob Malwarebytes an einem Standart-Ort im System installiert wird oder unter "Erweiterte Optionen" kann der Zielordner selbst fest gelegt werden.
Willkommen bei Malwarebytes

Danach folgt die Begrüssung durch den Installationshelfer.

Auswahl Abo oder kostenlose Version

  Wichtig ist, wenn Malwarebytes kostenlos bleiben soll, den linken Knopf mit der Beschriftung "Kostenlose Version von Malwarebyte..." zu klicken. Es sei denn, ein Abo mit "Echtzeit"-Rundumschutz ist gewünscht.


Anmeldung zum Newsletter

 Auf Wunsch kann hier die eigene E-Mail Adresse eingetragen werden, worauf hin regelmässig an diese Mail-Adresse neuste Nachrichten rund um Malware, Online Sicherheit und ähnliche Themen geschickt.

Malwarebytes Dashboard

Abschliessend zeigt Malwarebytes das Hauptfenster, von wo aus Scans nach Trojaner, Malware und Adware mit einem Klick auf "Scan" gestartet werden. Am Schluss besteht die Möglichkeit Malware nach Bedarf zu behalten, in die Quarantäne zu werfen oder gar ganz zu löschen.

Da es sich um die kostenlose Version von Malwarebytes handelt, ist es erforderlich das Programm von Zeit zu Zeit selbst auszuführen. Im Gegensatz zur Premium-Version, welche automatisiert den Schutz in die Hände nimmt. Also nicht vergessen den M auf dem Desktop hin und wieder anzuklicken und einen Scan auszuführen.